Rittergut Komorno

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Foto: Rittergut Komorno Frontansicht aus dem Nachlass von Katharina v. Woikowsky-Tillgner  

Zwischen 1858 und 1884 war das Rittergut Komorno im Besitz von Eduard Heinrich Carl Roman Tillgner (* 13.11.1811 in Gorzów Śląski vormals Landsberg  in  O.-Schl., † 4.2.1884 in Komorno) dem Vater von Eduard Tillgner, Großvater von Katharina von Woikowsky-Tillgner, Urgroßvater von Dora Hilde Thormaehlen (geb. Tillgner) der Mutter des Stifters

Im Jahr 1855 hatte die Gemeinde Komorno eine Bevölkerung von 350 Einwohnern. Im Jahre 1858 kaufte Eduard Tillgner [1] das Rittergut Komorno [2] und betrieb es viele Jahre. Zwischen 1876 und 1886 gelangte das Gut in die Hände seiner Tochter Sophie Auguste Caroline Ida Tillgner von Sebottendorf (* 16.5.1843 Slawentzitz; † 10.05.1916 Breslau) [8] (verheiratet am 06.06.1862 auf Komorno mit Georg Maria von Stellfried und Rattonitz (* 28.12.1835 Leipa; † 19.01.1908 Breslau )) [9] der älteren Schwester von  Eduard Tillgner. Das Gut wurde im Auftrag der Gräfin durch den Inspektor Heyse verwaltet. Das Gut zählte zu dieser Zeit 424 ha, darunter 321 ha Felder, 79 ha Wiesen, 11 ha Wald, 13 ha Straßen, Höfe und andere bewirtschaftete Flächen. Gräfin Sophie von Stillfried und Rattonitz blieb Besitzer des Guts, zumindest bis 1912. In den 1930er Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg war der Eigentümer Ludwig Deloch auf Dobersdorf [2].


Gutshaus Komorno Frontansicht nach 1936: Foto: unbekannt

Gutshaus und Park stehen heute unter Denkmalschutz [6] und sind registriert beim Narodowy Instytut Dziedzictwa bzw. dem Nationalen Polnischen Institut für Kulturelles Erbe [7] 

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Gutshaus Komorno Frontansicht heute: Foto: Damian Dabrowski [2]

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Gutshaus Komorno Rückansicht heute: Foto: Damian Dabrowski [2]

[1] Eduard Heinrich Carl Roman Tillgner

Weblinks:
[2]  Rittergut Komorno in DZIENNIK URZĘDOWY WOJEWÓDZTWA OPOLSKIEGO 2011, S. 197 (abgerufen am 08. September 2018)
[3] Wikipedia (abgerufen am 3. März 2015)
[4] Google Street View (abgerufen am 3. März 2015)
[5] GenWiki Güteradressbuch Schlesien 1873/Kosel (abgerufen am 08. September 2015)
[6] Rejestr zabytków nieruchomych woj. opolskiego. Narodowy Instytut Dziedzictwa. s. 35. (abgerufen am 08. September 2018)
[7] National Heritage Board of Poland bei Wikipedia (abgerufen am 08. September 2016) 
[8] Sophia Tillgner von Sebottendorf-Komorno bei genealogieonline.nl (abgerufen am 08. September 2018)
[9] Heirat Tillgner Rattonitz bei genealogieonline.nl (abgerufen am 08. September 2018)